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LAUFBEKLEIDUNG

Welche Punkte sind bei der Wahl der richtigen Laufbekleidung zu beachten ?

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Laufen ist für viele Menschen die einfachste, praktischste Sportart. Da man meistens nicht mehr als T-Shirt, Shorts und Schuhe braucht und direkt vor der eigenen Haustür starten kann. Laufen hat sich zu einem populären Freizeitsport entwickelt, an dem die unterschiedlichsten Menschen Gefallen finden. Aber noch lange nicht jeder wählt dabei die richtige Laufbekleidung. Viele neigen dazu, sich viel zu warm anzuziehen, was den Komfort und die Leistungsfähigkeit beeinträchtigt. Auf Basis unserer langjährigen Zusammenarbeit mit einigen Topathleten der Welt haben wir diesen Leitfaden für Sie zusammengestellt. Er soll Ihnen helfen, die optimale Laufbekleidung für ein optimales Training zu finden.

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Der Start

Denken Sie 15 Minuten voraus

Ein häufiger Fehler unter Läufern ist zu warme Laufbekleidung. Das Outfit sollte nicht an Ihr Befinden beim Start Ihrer Runde angepasst sein, sondern sich danach richten, wie Sie sich 15 Minuten nach dem Loslaufen fühlen. Idealerweise frieren Sie anfangs ganz leicht, auch wenn es unangenehm ist. Wir versprechen Ihnen, dass Ihnen gleich wärmer wird!

Doch falls Ihnen trotzdem schon beim Loslaufen warm sein soll, wählen Sie eine zusätzliche Schicht in Form eines leichten Kleidungsstücks, das Sie während des Laufens ausziehen können, sobald Ihnen zu warm wird. Eine dünne, leichte Laufjacke wie das Hypervent Jacket können Sie mühelos in ihrer eigenen Tasche verstauen und dann mithilfe des zugehörigen Gummibands in der Taille tragen.

Oder Sie tragen beim Start eine Mütze und Handschuhe, die Sie, sobald Sie aufgewärmt sind, in eine Tasche oder in Ihre Tights oder Shorts stecken. Auch eine Weste – ein fantastisches Teil fürs Laufen – ist perfekt geeignet, um die Wärme zu regulieren. Die Weste schützt den Rumpf, sorgt aber für Luft an den Armen und im Achselbereich; außerdem können Sie die Belüftung noch mit dem Reißverschluss anpassen.

Aber nicht vergessen: Kleiden Sie sich nicht zu warm: Dies ist vermutlich unser wichtigster Tipp bezüglich der idealen Laufkleidung.

Unterwäsche

Die Funktionalität beginnt innen

Für höchsten Komfort und optimale Leistungsfähigkeit brauchen Sie von innen nach aussen die richtige Kleidung. Beginnen Sie mit der richtigen Unterwäsche, einer Boxershorts bzw. mit einem Slip und einem Sport-BH – alle aus 100 % Polyester. Polyester nimmt keine Feuchtigkeit auf, sondern transportiert sie durch das Kleidungsstück nach aussen, weg von der Haut. So bleiben Sie trocken und können mit der richtigen Körpertemperatur trainieren. Viele Menschen machen den Fehler, normale Baumwollunterwäsche zu verwenden. Dann spielt es aber keine Rolle, wenn Sie darüber Funktionskleidung tragen, denn die Baumwolle absorbiert die Feuchtigkeit, und Sie sind im Handumdrehen feucht und kalt.

Ihr weiteres Outfit richtet sich danach, ob es kalt oder warm ist, ob es regnet, oder ob Sie bei Dunkelheit laufen. Die nachfolgenden Empfehlungen gelten für die meisten Wetterbedingungen beim Laufen im Frühjahr, Sommer und Frühherbst.

Im Sommer

Bei Wärme ist mehr Belüftung nötig

Beim Laufen in warmer Witterung kommt es besonders darauf an, dass Ihre Laufbekleidung für ein Optimum an Feuchtigkeitstransport und Belüftung sorgt, damit Ihr Körper nicht überhitzt. Im Allgemeinen gilt, dass die Kleidungsstücke dünn und am besten mit grossen, atmungsaktiven Mesheinsätzen versehen sein sollten, die Feuchtigkeit effektiv abtransportieren. Ein Tanktop oder T-Shirt, bei dem der Rücken vollständig aus Mesh gearbeitet ist – wie beispielsweise unser Hypervent Mesh Tee – ist die ideale Wahl fürs Laufen in warmer Witterung.

Für den Unterkörper eignen sich Shorts oder kurze Tights. Laufshorts sind in unterschiedlichen Längen erhältlich, wobei ambitionierte Läufer in der Regel auf die kürzeste Variante setzen, um die Belüftung und die Bewegungsfreiheit zu maximieren.

Beim Laufen über lange Strecken in stechender Sonne empfiehlt es sich, die Schultern zu schützen und statt eines ärmellosen Shirts oder Tops ein T-Shirt zu tragen. Darüber hinaus sind auch Laufkappe und Sonnenbrille sinnvolle Accessoires, wenn Sie im hellen Sonnenlicht trainieren.

Beim Laufen in warmer Witterung sollten Sie möglichst auf Kompressionskleidungsstücke verzichten. Kompressionskleidung ist beim Laufen normalerweise sehr angenehm, doch ist das Material dieser Kleidungsstücke in der Regel zu dicht, um im Warmen ausreichend Feuchtigkeitstransport und Atmungsaktivität zu gewährleisten.

Lange Ärmel und Beine

Für kalte Frühlingstage oder kühle Sommerabende

Langarm-Laufshirt und Tights. Kurz- oder langärmeliges Funktionsunterhemd unter einem T-Shirt. Laufshirt plus Weste. Shorts und Boxershorts mit extra langem Bein, für mehr Wärme an den Oberschenkeln. Oder eine dünne, windabweisende Laufjacke über einem T-Shirt und Tights. Bei kühlerer Witterung sind viele Outfit-Kombinationen möglich – probieren Sie aus, welche Laufbekleidungs-Kombination Ihnen am meisten zusagt.

Welches Outfit es auch sein wird: Achten Sie stets darauf, dass alle Teile aus Funktionsmaterial gearbeitet sind, um sicherzustellen, dass die Körperfeuchtigkeit von der Haut bis zur äussersten Kleidungsschicht transportiert wird. Und falls Sie am Oberkörper zwei Schichten tragen, sollte das innere Kleidungsstück eher eng anliegen, während das äußere etwas lockerer sitzen kann. Dadurch werden ein isolierendes Luftpolster zwischen den Kleidungsstücken und eine effektive Atmungsaktivität erzielt.

Wenn Sie sich in Tights unwohl fühlen, können Sie auch ein paar Shorts darüber tragen; dies ist nicht nur ein beliebter Look, sondern sorgt auch für besten Windschutz.

Regen

Freuen Sie sich drauf

Ambitionierte Läufer trainieren bei jeder Witterung – auch wenn es draussen regnet. Da die Nässe von außen meistens weniger unangenehm ist, empfiehlt sich ein Outfit, das Atmungsaktivität und Feuchtigkeitstransport gewährleistet, auch wenn man dann mit kleinen Einbußen bei der Wasserdichtheit rechnen muss.

Bei kühler Witterung mit nur leichtem Regen reicht häufig eine zweite Schicht über dem T-Shirt aus, vorzugsweise ein Midlayer-Teil mit winddichter Vorderseite. Auch wenn Sie mit der Zeit nass werden, hält Sie diese zusätzliche Schicht warm beim Laufen. Die Kleidungsstücke müssen allerdings aus Materialien gearbeitet sein, die einen effektiven Feuchtigkeitstransport sicherstellen, ansonsten werden Sie schnell schwer und hängen schlaff am Körper.

Wenn Sie bei heftigem Regen trainieren, empfehlen wir eine speziell fürs Laufen entwickelte Regenjacke, wie unsere Hydro Jacket, die für herausragenden Wetterschutz und beste Atmungsaktivität sorgt. Für den Unterkörper empfehlen sich in der Regel Tights mit kurzen oder langen Beinen – je nach Temperatur – oder wind- und wasserabweisende Laufshorts wie die Weather Shorts. Diese Art von Shorts kann bei kalter, feuchter Witterung auch über den Tights getragen werden und bietet dann besten Wetterschutz in exponierten Bereichen bei gleichzeitiger Belüftung der Unterschenkel.

Für das Laufen im Regen bei warmer Witterung empfiehlt sich dünne, leichte Laufbekleidung, die so wenig Wasser wie möglich aufnimmt, vorzugsweise ein Top oder trägerloses Shirt mit großen Mesheinsätzen und kurze Tights oder Shorts. Damit sind Sie gut gerüstet, um sich vom Regen erfrischen zu lassen.

Bei Dunkelheit

Sichtbarkeit ist das A und O

Wenn Sie auf der Strasse und bei schlechten Lichtverhältnissen laufen, ist es ganz besonders wichtig, dass man Sie sieht. An kühlen Frühlingstagen ergänzen Sie Ihre Laufbekleidung durch ein zusätzliches Kleidungsstück mit reflektierenden Elementen, wie unsere Visibility Vest. Bei höheren Temperaturen empfehlen sich ein Laufshirt in fluoreszierenden Farben und Shorts oder kurze Tights mit reflektierenden Prints.

Wenn Sie Ihre Laufbekleidung von innen nach aussen geschickt auswählen, bleiben Sie kühl und trocken, sind leistungsfähiger und können intensiver trainieren.

Los geht’s!

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